Jede Nacht, wenn wir auf unserer Matratze liegen, geben wir bis zu einem Liter Flüssigkeit in unsere Matratze ab, und zudem noch Unmengen an Hautschuppen. Eine optimale Grundlage für Milben, Bakterien und Schimmelbildung. Würden Sie in einer Wohnung leben wollen, in der Schimmel an diesen Wänden ist, Bakterien und Milben zu ständigen Mitbewohnern gehören? Bestimmt nicht! Aber genau dieser Zustand herrscht in Matratzen, die nicht tiefengereinigt wurden. Das Vorkommen von Hausstaubmilben in Betten hat nichts mit Unsauberkeit zu tun oder wie alt die Matratzen sind.
Milbenallergie: Ursachen
Auslöser dieser Allergie ist der Kot der im Hausstaub lebenden Milben. Trocknet der Kot aus, zerfällt er in sehr kleine Teilchen und verbindet sich mit dem normalen Hausstaub. Bei Bewegen der Bewohner in den Zimmern und beim Betten machen, wirbelt der Staub auf und wird so mit der Atemluft aufgenommen.
Besonders stark treten die allergischen Reaktionen in der Regel mit Beginn der Heizperiode auf, wenn durch die warme aufsteigende Zimmerluft die Milbenallergene im Raum verteilt werden.
Autor: Dr. Ralf Gundermann
Datum: 04. März 2009
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Die Folgen und Anzeichen von Milben
Rote Augen, triefende Nasen, Niesen, Juckreiz, trockener Mund und Rachen sind Anzeichen von Milben. Wie die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGA) bekannt gab, sind Hausstaubmilben eine ernst zu nehmende Gefahr für die Gesundheit. Die Folgen von ca. 4000 Milben in einem Gramm Bettstaub und deren Kotablagerungen in Betten sind unter anderem: Atemnot, Asthma, chronische Migräne und verschlimmerte Neurodermitis |
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Ein Viertel der Österreicher hat Allergien! |
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